01.04.2017 TRAUN - von Stadlm Paura zur Fischereigrenze und retour

Auf der Traun lassen sich nicht nur Wanderetappen machen, falls man solo unterwegs ist gibt es auch Möglichkeiten vom einem Ausgangspunkt eine Rundtour zu machen. Eine davon ist vom Staubereich in Stadl Paura flußaufwärts zu paddeln und dann gemütlich mit der Strömung wieder zurück zum Einstiegspunkt. 

Am Weg flussaufwärts kann man gut die Uferbereiche beobachten und sieht so manches, das einem beim flußabwärts paddeln in der Strömung verborgen bleibt. Wie beispielsweise Reste von Uferbefestigungen des ehemaligen Treppelweges, vom Biber gefällte und abgenagte Bäume oder einfach nur die Frühlingsboten die jetzt überall sprießen.

Für mich war diesmal das Ziel die sogenannte Fischereigrenze - hier findet man eine Schotterbank, die am Abend noch in der Sonne liegt. Jetzt sogar noch etwas länger, da die Bäume noch nicht belaubt sind und so die abendlichen Strahlen ihr Schattenspiel auf das Ufer werfen können.

Hier kann man das plätschern des Wassers , das Spiel der Wellen und Gesänge der Vögel genießen und wenn man sich umsieht entdeckt man immer wieder kleine Besonderheiten wie diesmal jede Menge kleiner Buchen die im Sand gekeimt haben und sich nun der Sonnen entgegenstrecken.

Am Weg zurück probierte ich diesmal den sogenannten "Indian Stroke", ein Paddelschlag, mit dem man nahezu lautlos dahingleiten kann. Wie es der Zufall will, schwimmt mir hinter einer Biegung plötzlich ein Biber entgegen und lässt mich erstaunlich weit an sich heran. Sei es wegen dem lautlosen gleiten oder weil er die Menschen zum Teil schon gewöhnt ist sei dahingestellt...

Kurz vor dem Ausstieg macht sich die Dämmerung bereits bemerkbar und die ersten Gäste der Nacht umschwirren mich bereits. Jede Menge Fledermäuse auf Insektenjagd.