09.+10.09.2017 Fließwasserkurs I auf der Traun

Samstag 09.10.2017

Dieses Wochenende besuchten uns Birgit und Joe aus Kufstein, um mit uns gemeinsam einen Fließwasserkurs mit "Kanu-Peter" zu starten. Einstieg war an der Traun unterhalb des Stiftes Lambach. Hier hat man ruhiges Wasser im Rückstaubereich des Kraftwerks Lambach, passend um die Grundtechnik vom Flachwasser zu wiederholen und die Paddelschläge aufzufrischen. Kurz vor dem Kraftwerk findet man am rechten Ufer eine Stiege zu Ausstieg. Von hier kann man gleich die richtige Tragetechnik üben und entlang eines Schotterweges das Kraftwerk umgehen.

Unterhalb des Kraftwerks ging dann die Fließstrecke mit moderater Strömung aber auch ersten Wellen an. Nun begannen die ersten Übungen wie richtiges Anlegen am Ufer oder queren des Flusses miitels Seilfähre. Am sogenannten Almspitz, der Mündung der Alm in die Traun, wurde Pause gemacht und die richtige Handhabung eines Wurfsackes geübt.

Auf der weiteren Strecke vom Alspitz abwärts hat die Traun immer gute Strömung und am Ufer immer wieder mal ein Kehrwasser zum üben. Das taten wir dann auch inklusive Bergeübung nach unfreiwilliger Kenterung (Bergung wäre aber ohnehin am Programm gestanden).

Im Staubereich vor Gunskirchen wurde dann nochmals der Wurfsack ausgepackt und wir stellten uns als zu rettende Schwimmer zur Verfügung. Bei einer Wassertemperatur von 13° auch im Neopren erfrischend! Am Kraftwerk bei Gunskirchen endete der erste Tag mit vielen neuen Eindrücken.

Sonntag 10.09.2017

Am zweiten Tag des Fließwasserkurses geht es wieder an die Traun, aber diesmal fährt "Kanu-Peter" mit uns den Abschnitt vom Traunfall bis Stadl-Paura. Am Einstieg beeindruckt mich wieder einmal die smaragdgrüne Farbe, die das Wasser hier hat. Der Einsteig ist hier zwar etwas mühevoller, aber dieser Anblick entschädigt für Alles.

Am Weg bis zu Pause stand rückwärts-Seilfähre und Kehrwasser fahren am Programm. Das Wetter meint es auch gnädig mit uns und der anfängliche Regen hört bald auf.

Der ruhige Staubereich vor dem Kematinger Wehr wurde für weitere Trainingseinheiten in Rückwärtsfahren genutzt, bevor wir gemeinsam die Boote über die Wehrkrone hoben. Hier trifft man immer wieder auf Signalkrebse, die sich in vielen Ritzen und Spalten verstecken.

Nach einer Kaffeepause kamen wir an eine Stelle mit großem Kehrwasser am Gleitufer (Innenseite der Biegung) und einem großen Felsen mit weiterem Kehrwasser. Ein idealer Spielplatz für Seilfähre, S-Turn, C-Turn...

Nach etlichen Übungen fuhren wir dann wieder geradeaus, damit uns nicht schwindelig wird.

Kurz vor dem Kraftwerk in Stadl-Paura war dann Ende der Tour und schlossen unseren Kurs müde aber glücklich ab. DANKE