19.02.2017 Aschach-Innbach-Donau von Brandstatt nach Wilhering

Ein trüber und nebelverhangener Sonntag lädt ein, sich von seinen mystischen Stimmungen umgarnen zu lassen. Am Einstieg an der Aschach kann man die Umgebung zum Teil nur erahnen und die dominierenden Farben sind allerlei Grauschattierungen. Doch das trübe Grau wird aufgehellt vom munteren plätschern des Wassers und den immer zahlreicher werdenden Vogelstimmen.

Man kann es nicht verleugnen, der Frühling hat den Kampf mit dem Winter bereits aufgenommen. Auch die Biber sind schon wieder fleißig am arbeiten. Es gibt zwar noch kaum frisches Grün als Nahrung, da muss eben die Rinde von ein paar Bäumen als Überbrückung herhalten. Das Wasser ist derzeit etwas höher und sehr trüb durch die Schneeschmelze auf den umliegenden Feldern. 

Im Bereich der Mündung der Aschach in den Innbach wird eine Mittagspause mit heißen Frankfurtern aus der Thermoskanne eingelegt, bevor es weitergeht Richtung Donaumündung. In den kleinen Seitenarmen hat der Winter noch das Sagen und präsentiert sich mit eisigem Mantel.

Im Mündungsbereich befindet sich eine große Insel in der Donau, die vor ein paar Jahren neu angelegt wurde. Jetzt ist sie bereits mit einem dichten Gestrüpp aus jungen Weiden bewachsen, anscheinend ein guter Platz für eine Burg - eine Biberburg. Mit Blick auf ein Schloss - das Schloss Ottensheim im gleichnamigen Ort am linken Donauufer. Eine Seilfähre verbindet Ottensheim mit Wilhering am rechten Donauufer. Einstweilen ist auch die Sonne zum Vorschein gekommen und viele Radfahrer und Ausflügler nutzen die Fähre zum Übersetzen auf die andere Donauseite. Hier ist auch gute Stelle zum Anladen und ich beende meinen gelungenen Sonntagsausflug.