CANOE - LEXIKON [B]

A_B_C_D_E_F_G_H_I_J_K_L_M_N_O_P_Q_R_S_T_U_V_W_X_Y_Z

Dein gesuchter Begriff war nicht dabei?

Dann schicke mir bitte eine Nachricht und ich werde mich für Dich schlau machen.

(Inhalt und Kontaktdaten werden nicht öffentlich angezeigt)


Barracuda®

Barracuda® ist kein neuer Bootstyp, sondern eine neuartige Materialkomposition, aus der einige Wenonah und Swift Modelle hergestellt werden. Die „stählerne“ Optik der aluminiumbedampften Glasfaser (auch grün und goldfarben) bietet eine höhere Festigkeit in Verbindung mit der inneren Schicht aus Innegra S®. Diese Faser bietet eine deutlich höhere Schlagfestigkeit als Kevlar® bei viel größerer Steifigkeit. Da es eine der leichtesten Fasern überhaupt ist, gewinnt die höhere Beanspruchbarkeit die Hauptbedeutung. Wesentlich ist auch die Herstellung mit einem Bruchteil Energieaufwand, was die InnegraS®-Faser zu einem ökologisch hochwertigen Material macht. Gewichte und Preise der Barracudas® sind ähnlich wie beim Kevlar-Hartschaumskelett.

 

Basaltfaser

Diese Fasern werden für Kanu-Rümpfe in Verbindung mit anderen Materialien als Verbundwerkstoff verarbeitet.

Basaltfasern bestehen hohen Zugbelastungen und haben eine 3x höhere dynamische Zähigkeit als Stahl.

 

Baumhindernis (engl. Sweeper)

Ein über das Wasser hängender oder bereits im oder unter Wasser liegender Baum oder Ast. Bei einer Kenterung besteht schon bei geringer Strömungsgschwindigkeit erhebliche Gefahr, vom Hindernis unter Wasser gedrückt zu werden. Durch unter der Wasseroberfläche liegende Äste besteht die Gefahr in der Strömung gehalten oder durch abgebrochene Spitzen verletzt zu werden.

 

Bentshaftpaddel

Für den effektiven, eleganten Vorwärtsschlag und ergonomisch auf die Bewegungsmöglichkeiten des Menschen optimiertes Tourenpaddel, die am Übergang zwischen Paddelblatt und Schaft einen Knick aufweisen.

 

Bodenform (auch Querschnitt des Bootes unterhalb der Wasserlinie)

Bei der Bodenform, d.h. dem Querschnitt des Bootes unterhalb der Wasserlinie wird im Allgemeinen zwischen flachen Böden, V-Böden und leicht gewölbten Böden unterschieden.

 

Bootsgasse

Eine Bootsgasse bzw. Floßgasse ist eine Passage für Wasserfahrzeuge wie Boote, Kanus oder Flöße. Sie wird eingesetzt, um in einem Fließgewässer parallel zu einer Staustufe den Niveau-Unterschied zwischen Ober- und Unterwasser ohne eine Schleusenanlage zu überbrücken. Umgangssprachlich werden diese Passagen auch Bootsrutsche bzw. Floßrutsche genannt, da die Wasserfahrzeuge, wie auf einer Rutschbahn auf dem schnell strömenden Wasser gleitend, herunterrutschen.

Meist werden die Bootsgassen aus Beton, Holz oder Kunststoff gebaut. Eine Sonderform bildet der sogenannte Borstenfischpass, der sowohl als Bootsgasse, als auch als Fischaufstieg fungiert.

 

Bootsquerschnittes oberhalb der Wasserlinie

Mit der Form des Bootsquerschnittes oberhalb der Wasserlinie verleihen die Canoe-Designer dem Boot zusätzliche Sicherheit, die nur dann ins Spiel kommt, wenn sie benötigt wird.

 

Borstenfischpass

Ist eine Sonderform der Bootsgasse, die auch als Fischaufstieg fungiert. Die Benutzung von Borstenanlagen durch Boote ist im Prinzip deutlich weniger gefährlich als alle anderen denkbaren Möglichkeiten der Wehrüberwindung, sofern die Zufahrt im Oberwasser sicher geregelt ist. Infolge der Tatsache, dass das Wasser im Borstenpass langsam ist und die Boote durch die Borstengebremst werden, fahren diese langsam und kontrolliert ab. Im Gegensatz zu herkömmlichen Bootsgassen ist es möglich, während der Fahrt im Pass anzuhalten und auszusteigen. Zur Frage der Leichtigkeit der Befahrung ist grundsätzlich anzumerken, dass der Fisch-Kanu-Pass schon dann seinen Zweck erfüllt, wenn man das Boot alleine darin abrutschen lassen kann, denn die großen Mühen und Gefahren beim Überwinden von Wehren resultieren aus dem Herausheben, Transportieren und Wiedereinsetzen des unter Umständen schwer beladenen Bootes.

 

Bug

Bootsende das in Blickrichtung/Fahrtrichtung schaut.

 

Bugschutz

Verstärkung des Bugs gegen Ufer, Grund- und Steinberührungen